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Offshorebasis in Cuxhaven – Logistikdrehscheibe für die Nordseewindparks

Wenn in den nächsten Jahren hunderte Windenergieanlagen in der Nordsee errichtet werden, ist der niedersächsische Hafenstandort Cuxhaven schon jetzt gut aufgestellt für die logistischen Herausforderungen. Zu diesem Ergebnis kamen Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Schmidt, Geschäftsführer Cuxport, Dr. Jens-Albert Oppel, Geschäftsführer N-Ports, und Thorsten Falk, Bevollmächtigter der Stiftung Offshore- Windenergie in Berlin, bei einer Pressekonferenz im Rahmen des 28. BVLKongresses.

Der umfassende Ausbau der Offshore-Windenergie ist für eine nachhaltige Energieversorgung unumgänglich. Mehr als 20 Offshore-Windparks wurden in der Nordsee bereits genehmigt. 25 Gigawatt installierte Leistung in Nord- und Ostsee bis 2030 – so lautet das Ziel der Bundesregierung. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, macht deutlich: „Cuxhaven ist heute der Top-Standort als Offshore-Windenergie-Basishafen, weil eine vorausschauende Kommunal- und Landespolitik zeitig die richtigen Weichen gestellt hat."

Die Wandlung von Cuxhaven, dem traditionellen Fischerei- und Kreuzfahrtstandort, ist augenscheinlich. In den vergangenen Jahren bewilligte die öffentliche Hand mehr als 170 Millionen Euro für den Ausbau der Infra‐ und Suprastruktur. „Wir haben in unseren niedersächsischen Hafenstandorten ordentlich vorgelegt. Der Offshore-Basishafen Cuxhaven ist dafür ein herausragendes Beispiel. Durch unsere Investitionen in die Schwerlastplattform und die Offshore-Basis 1 und 2 ist unser Angebot an Hafeninfrastruktur, Hafenflächen und Logistikkonzepten optimal an die Bedürfnisse der Kunden angepasst“, erläutert Dr. Oppel, Geschäftsführer von NPorts. Auch durch private Investitionen – in den Jahren 2007 und 2008 mehr als 100 Millionen Euro – avanciert Cuxhaven zu einer der führenden Offshore‐Basen Deutschlands. Schon jetzt profitieren viele Unternehmen von den optimalen Bedingungen vor Ort. Dr. Andreas Schmidt, Geschäftsführer von Cuxport, erklärt dazu: „Cuxhaven ist heute mit seinem Kerngeschäft und einem gesunden Dienstleistungsmix gut aufgestellt. Wir werden uns auf dem Erreichten aber nicht ausruhen. Unser Ziel im Bereich der Offshore- Windenergie ist klar: Die noch bessere Verzahnung der bestehenden Infrastruktur mit den Bedürfnissen von Anliegern, potenziellen Investoren und anderen Nutzern. Nur so können sich neue Unternehmen ansiedeln und nachhaltig regionale Wertschöpfung und Beschäftigung schaffen.“

Prädestiniert für eine wichtige Rolle bei der logistischen Umsetzung der Windparks ist Cuxhaven vor allem durch seine günstige geographische Position in der Deutschen Bucht. Der Hafen, gelegen am breiten und seeschifftiefen Wasser, hat ohne die Behinderung von Schleusen direkten Zugang zur Nordsee. Er verfügt über großräumige Flächen für das komplette Spektrum der Offshore-Industrie. Die bereits frühzeitig erbaute Schwerlastplattform mit möglichen Belastungen von 90 Tonnen pro Quadratmeter ist wie auch die Zufahrtsstraße für den Umschlag von Windenergieanlagen ausgelegt. Piernahe Umschlags- und Lagerflächen und die multimodale Hinterlandanbindung sind weitere Vorteile des Standorts.

„Die Offshore-Windenergie ist ein gutes Beispiel dafür, welche Bedeutung dem Bereich Logistik für das Gelingen der Energiewende zukommt“, weiß auch Thorsten Falk, Bevollmächtigter der Stiftung Offshore-Windenergie in Berlin. „Wir sehen erhebliche Kostensenkungspotenziale, wenn Produktions-, Liefer- und Errichtungskonzepte die Besonderheiten der gesamten Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergie von Bayern bis Helgoland berücksichtigen.“

Der Multi-Purpose-Hafen Cuxhaven vereint in sich die Stärken als Produktionsstandort, Errichter- und Basishafen für Windenergie. „Cuxhaven ist heute eine sinnvolle und kostengünstige Alternative für den Auf- und Ausbau der Offshore-Windenergie an der Nordseeküste“, ist sich Dr. Schmidt sicher.

Die Cuxport GmbH betreibt ein multifunktionales Umschlagterminal im Tiefwasserhafen Cuxhaven. Neben umfangreichen RoRo- Umschlagsmöglichkeiten bietet Cuxport eine ideale geographische Lage für sämtliche Seeverkehre sowie optimale Hinterlandanbindungen. Das Unternehmen ist ein Joint Venture, bei dem die Rhenus AG & Co. KG 74,9 Pressemitteilung Prozent und die HHLA Container Terminals GmbH 25,1 Prozent der Anteile halten. Die Rhenus-Gruppe ist ein weltweit operierender Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 3 Mrd. EUR. Mit über 18.000 Beschäftigten ist Rhenus an über 290 Standorten präsent. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist einer der führenden Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange.

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